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Monthly Archives: January 2013

i was there!

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markthalle

<< Die frühen Jahre

1913/14 wurde das langgestreckte typisch hanseatisch-rote Backsteingebäude von Fritz Schumacher am Klosterwall errichtet. Es diente zunächst als Gemüse-, später als Blumenmarkthalle und nach dem Krieg einige Jahre als Sacklager der Post. Danach stand der Bau bis 1975 leer, bis sich schließlich eine Gruppe von Investoren fand, die diesen zentralen Ort mit Leben füllen wollten. Nach umfangreichen Bauarbeiten und unzähligen Problemen, die die Eröffnung um fast 9 Monate verzögerte, stand der große Saal der Markthalle, wie wir ihn heute kennen und beherbergte Silvester 1976/77 mit einer großen Party und Livemusik der deutschen Krautrockformation  Embryo die erste Veranstaltung.

Schon in den ersten Jahren realisierte die Markthalle ein bemerkenswertes Programm, das die aufkommenden Entwicklungen dieser Zeit Bündelt. Konzerte mit neuen britischen Künstlern wie The Damned, The Jam, Ultravox, The Stranglers, The Clash oder The Police dominierten das Programm aber auch bekannte US-Größen wie B.B. King, Fats Domino, Trini Lopez sowie neue amerikanische Acts wie Blondie, Ramones gaben hier ihre ersten Gastspiele.

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Neben der dominierenden Musikschiene entwickelte sich eine lebhafte Multikultur. Vielbeachtete Lesungen (Charles Bukowski, Timothy Leary), eine Vielzahl von Theaterprojekten und Veranstaltungen von Bürgerinitiativen ergänzten das Programm. Um das Angebot verarbeiten zu können und die bauliche Substanz besser nutzen, wurden die Räumlichkeiten der Markthalle nach und nach ausgebaut – zunächst wurde der oberhalb des Foyers liegende „Kleine Saal“ zur Veranstaltungsfläche umgestaltet. Schon Anfang 1980 zog hier ein Programmkino, später das ThiM (Theater in der Markthalle) ein. Monika Bleibtreu und Volker Spengler inszenierten hier einige bemerkenswerte Stücke. >>

© courtesy Don-Stamer 16.12.2010

 

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